Neuer Job – neue Hoffnung für Japan?

Veröffentlicht: 10. Februar 2009 in Reisepläne, Stöcke und Steine

Gestern hatte ich meinen ersten Probetag im Supermarkt bei mir um die Ecke. Probetag heißt in dem Fall: Zwei Stunden dumm hinter der Kasse stehen und jemand anderem beim Kassieren zugucken. Ständig geht die Ladentür auf und zu, und schon nach kürzester Zeit hat man einen steifen Hals und rennt nach hinten, um seinen Schal zu holen. Chefin ist unsympathisch, und mies bezahlt ist das ganze auch noch. Am Ende bin ich mir nur über eins sicher: Ein anderer Job muss her. Aber was für einer? Und woher nehmen?

Gut, dass ich noch nichts unterschrieben habe.

In meiner Verzweiflung wähle ich heute mittag dann schließlich die Nummer, die ich mir in der Straßenbahn von einem Plakat abgeschrieben habe. Und – man soll es ja nicht glauben – manchmal hab ich ja doch ein bisschen Glück.  Mir doch egal, ob ich dafür meine Seele verkaufen muss. Morgen schon ist mein Einstellungsgespräch bei einem dieser Vereine, die wie lästige Fliegen immer wieder deine Ohren vollsummen und dich nie mehr in Ruhe lassen, wenn sie sich einmal an dich geheftet haben: Call Center. Ehrlich, ich weiß wovon ich spreche. Mit Fliegen kenn ich mich aus.

Aber egal, der Entschluss ist gefasst. Ich werde massig Interviews führen und massig Kohle damit verdienen. Und dann ist Japan schon wieder nicht mehr ganz so außer Reichweite, wie ich seit Anfang des Jahres den Eindruck hatte. Zumindest ist das der Plan. Ich werde berichten, wie es wirklich läuft. Aber dazu morgen mehr.

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