26 – Nachträglich, dafür mit Rezi ;)

Veröffentlicht: 31. Januar 2011 in Meine Meinung

Und nun ist es doch passiert. Ich habe einen Eintrag verpennt. Weil: Gestern gelesen und dann auf dem Sofa eingeschlafen. Ich bin einfach so unglaublich müde in den letzten Tagen, ich weiß gar nicht wohin mit mir. Woher das kommt, weiß ich nicht so genau, denn eigentlich schlafe ich wie gewohnt 6-7 Stunden pro Nacht, das ist bei mir für gewöhnlich die optimale Menge Schlaf, um mich ausgeruht und fit zu fühlen. Kürzer ist doof, länger aber auch. Und im Moment ist halt alles doof – zumindest was den Schlaf angeht. Und so habe ich dann gestern keinen Blogeintrag mehr geschrieben. Aber weil ich nicht will, dass meine Zahlenreihe eine Lücke hat, blogge ich heute einfach zweimal. 😉

Was mich gestern so effektiv vom Internet ferngehalten hat, war jedenfalls Das Lied der Sonnenfänger von meiner lieben Freundin und Kollegin Miss Jules. Ein Buch, das ich hier auf jeden Fall auch vorstellen möchte, weil es mir wirklich gut gefallen hat. Und das ist meine Meinung dazu:

Wir befinden uns in Neuseeland, zum Ende des 19. Jahrhunderts. Die irische Familie O’Brien, in Irland verarmter Adel, sucht am Wakatipusee neues Glück in der Schafszucht.

Neuseelandroman … Familiensaga … tatsächlich sind das ja nicht unbedingt die Themen, über die ich häufig Romane lese – um ehrlich zu sein, eigentlich nie. Aber „Das Lied der Sonnenfänger“ ist einfach ein schönes Buch – äußerlich und innerlich.
Vor dem Lesen bleibt der Blick erst einmal an dem tollen Cover hängen, das „in echt“ noch so viel besser wirkt als auf Bildern im Internet. Schlägt man dann schließlich die erste Seite auf, stellt man erfreut fest: Ja, Layout und Satz sind ebenfalls gefällig, nichts was die Augen zu sehr stresst, wenn man doch über 500 Seiten lesen soll. Und dann, ja dann gelangt man zum Inhalt.

Und da muss ich sagen, ist mir etwas passiert, was ich so nicht erwartet hätte: Ich habe das getan, was man allgemein „ein Buch verschlingen“ nennt. Genau gesagt, habe ich morgens angefangen und war abends damit durch, wäre zwischendurch fast zu spät zur Arbeit gekommen deswegen – und das passiert mir wirklich nur, wenn mich ein Buch sehr fesselt. Ich bin für gewöhnlich ja doch mehr in der Urban Fantasy zuhause, natürlich nicht in der verkitschten Romantasy, sondern dort wo es düster ist und auch mal ordentlich kracht vor Paranormalität und blutiger Action. Erwartungsgemäß findet sich davon nicht so sehr viel in einer Neuseeland-Familiensaga. Aber(!) ich durfte mal wieder feststellen, dass ein Buch doch auch und vor allem von seinen Figuren lebt. Von ihrer Entwicklung, von ihren Gedanken – wenn sie gut erzählt sind. Und erzählen, ja das kann dieses Buch. Jeder einzelne Charakter der Geschichte ist glaubwürdig, hat Tiefe, ist interessant – wenn auch nicht immer liebenswert. Sehr gefallen haben mir vor allem die starken Frauenfiguren, besonders Siobhan, die in meinen Augen die stärkste und beeindruckendste Entwicklung durchmacht.
Auch die Sprache passt gut zum Roman, ist ausdrucksstark ohne geschwollen zu wirken. Ich war noch nie in Neuseeland, aber in Gedanken bin ich jetzt zum ersten Mal hingereist. Und es war wirklich sehr schön dort.

Ein doofes hat die Sache, ich habe jetzt wieder richtig Lust, noch mehr Bücher zu lesen. Dabei muss ich doch schreiben! Seufz. Na mal sehen. Ich mache jetzt das Dokument auf. Und dann schau ich mal, was dabei herauskommt. Und nachher kommt dann noch der „echte“ Blogeintrag für heute … 😉

Advertisements
Kommentare
  1. Jules sagt:

    Oh man, jetzt bin ich aber sowas von geplättet! Danke, hach!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s