… and I’ll take the low. And I’ll be in Scotland afore ye!

Ach ja. Es ist soweit. Ich begleite Red, Kris und Chase nach Schottland, wo sie auf Liz treffen werden, das Menschenmädchen, das Red mal zeigt wie schön es ist, sich zu betrinken … 😉 Ganz ehrlich, ich spiele mit dem Gedanken, die Geschichte nach Inversnaid zu verlegen oder so, einen kleinen Ort am Loch Lomond – weil’s da einfach so schön ist. Und ich brauche ja einen See für meine Geschichte. Oder ist Loch Lomond dafür zu berühmt? Ich liebe die Ecke dort, ehrlich, trotz der Midges. Mich haben sie ja auch nicht gestochen. 😉 Nein mal ehrlich: Was haltet ihr von der Idee? Ist Loch Lomond gut? Oder sollte ich lieber einen anderen, unbekannteren See nehmen? Gibt ja genug davon in Schottland.

Auch sonst gibt es übrigens Neuigkeiten, was „Unberührbar“ angeht: Heute stelle ich fest, es ist bereits auf Amazon vorbestellbar – Noch ohne Cover und daher recht nackig anzusehen, aber der Eintrag ist da. Und – seltsam aber wahr – als Erscheinungsdatum steht da nicht etwa Februar 2012, wie es mein Stand der Dinge war, sondern der 12.12.2011. Das ist mir wirklich neu. Vielleicht sollte ich doch allmählich in die Gänge kommen, was …?

Ja nu. Noch ist ja ein bisschen Zeit. Die ich nutzen werde, um Schottlandfotos von anno 2007 anzuschauen und in Erinnerungen zu schwelgen. Und das Loch Lomond-Lied zu hören. Und einen Whisky zu trinken. Cheers, ihr Lieben! 🙂

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100 – Der Traum vom Glück

Veröffentlicht: 4. Mai 2011 in Schreibtischtäter

Nein, ich werde jetzt nicht pathetisch. Oder, vielleicht doch. Aber wenn, dann nicht so wie man denken könnte, wenn man den Titel dieses Beitrags liest. Es geht nämlich um ein Stipendium, das ich (wieder-)entdeckt habe: Inselschreiber auf Sylt. Eine großartige Vorstellung: Acht Wochen in einem 2-Zimmer-Apartment auf Sylt wohnen müssen, und eine einzige Lesung halten – und ansonsten zu nichts verpflichtet zu sein außer zum Schreiben. Und es gibt auch noch Geld dafür! Als ich die Ausschreibung vor etwa vier Jahren zum ersten Mal entdeckte, hätte ich mich am liebsten sofort beworben. Der Haken an der Sache: Um sich überhaupt bewerben zu dürfen, muss man in Buchform veröffentlicht haben. Das hatte ich damals nicht – heute sieht das anders aus. Jetzt steht einer Bewerbung um das Inselschreiber-Stipendium 2012 kaum noch etwas im Weg.

Kaum, das sage ich deshalb, weil es da noch zwei Dinge sind, die mir Kopfzerbrechen bereiten. Erstens: Bin ich literarisch hochwertig genug, um bei so einem Stipendium überhaupt eine Chance zu haben? Würden die jemanden nehmen, der heutzutage Vampirromane und Jugendbücher über böse Rumfliegefeen schreibt? Und zweitens (und wichtigerens): Es gibt eine Aufgabe. Nämlich ein vierseitiges Essay zum Thema „Der Traum vom Glück“. Und wenn ich mir die Gewinnertexte der vergangenen Jahre so anschaue, dann sollte dieser Text natürlich mit einigem an Sprachkunst geschrieben sein, geistreich und am besten noch auf eine kluge Art witzig. Und das ist vermutlich das größte Problem an der ganzen Sache: Fällt mir zu diesem Thema überhaupt etwas ein, das die Chance hat, diesen Kriterien gerecht zu werden? Wie macht man das überhaupt? Also, ich würde es auf jeden Fall versuchen wollen – ich hab ja nichts zu verlieren. Aber es wäre nett, mir zumindest einbilden zu können, dass der Versuch nicht völlig hoffnungslos ist.

Was also schreibt man zum „Traum vom Glück“, und vor allem: Wie schreibt man es? Ich meine, ich könnte mich hinsetzen und einfach losschreiben, was der Kopf so ausspuckt. Ähnlich wie ich es bei Blogeinträgen auch mache. Ich erzähle einfach, so und so und hier und da, bla bla, was ich mir so denke wenn ich die Worte „träumen“ und „Glück“ höre. Keine Frage, da bekomme ich sicher leicht vier Seiten voll. Aber ist das dann schon ein Essay?

Nu ja, ich denke, ich werde es einfach mal probieren. Und falls irgendjemand von euch Denkanstöße haben sollte: Nur immer her damit! 😉

Es ist ja nicht mehr lange hin bis zu meinem Besuch in München. Jenem wichtigen Besuch, der vermutlich darüber entscheiden wird, welches Buch ich nach den Vampiren II schreiben werde. Das ist aufregend, das ist spannend, das zehrt an den Nerven – und es ist wahnsinnig anstrengend. Denn es bedeutet, dass ich neben der Schreibarbeit für die Vampire auch noch Konzepte entwickeln muss. Zwei Stück an der Zahl. Dabei kann ich einerseits gar nicht gut an mehreren Geschichten gleichzeitig arbeiten, schon gar nicht an dreien, und andererseits bin ich im Exposeeschreiben einfach unglaublich und phänomenal grottenschlecht. Ich schaffe es nie, aber auch wirklich nie, die Geschichte auf kleinem Raum so darzustellen, wie sie in meinem Kopf aussieht – und ja, das Exposee schneidet immer, aber auch wirklich immer schlechter ab. Mal ganz davon abgesehen, dass ich für gewöhnlich das Ende der Geschichte erst beim Schreiben entdecke. Aber das geht hier natürlich nicht.

Heute jedenfalls habe ich es trotz aller Mühen geschafft, meiner Agentin ein Päckchen zu schnüren: Zwei Jugendbuchkonzepte und die erste Hälfte von „Unberührbar“. Und prompt ist mir schlecht. Prompt verfalle in eine Art Schockstarre, in der ich gar nichts mehr tue, als darauf zu warten, dass sich bittebitte irgendwer von meinen Testlesern rührt und mir den Kopf tätschelt. Mir sagt, dass das alles gar nicht so entsetzlich mies ist, wie es mir gerade vorkommt. Und das ist keine Kokettiererei! Diese Selbstzweifel, die kommen, wumms, wie ein Holzhammer. Blöd, aber ich kann dagegen irgendwie nichts machen. Außer warten.

Na ja, und Braveheart gucken. Mich schonmal auf die Highlands einstimmen und am Plot basteln für die zweite Buchhälfte, falls die erste nun doch ganz gut ankommt. Und, hm, die Augen fest zumachen und hoffen. Dass, bitte, auch diesmal diese fiesen Selbstzweifel größtenteils unbegründet sind. Aber das muss mir jemand anderes sagen. Mir selbst glaube ich das nämlich nicht. Ich fühle mich höchstens schlecht, weil ich mir immer sage, ich von allen Menschen habe wohl am wenigsten Recht zu jammern. Weil’s albern ist. Wirklich albern. Und ungerecht gegenüber Menschen, die viel mehr strampeln und zittern müssen als ich. Ich fühle mich schlecht, ehrlich.

Aber aufhören kann ich trotzdem nicht. Sorry.

So. Entsprechend Thalis schönem Vorschlag richte ich hiermit einen Countdown bis zum großen Tintenzirkel-Sommertreffen ein. 102 Tage sind es noch, was bedeuten würde, wenn ich durchhalte, muss ich bis zum 12.08.2011 102 Blogartikel schreiben. Ein mutiges Ziel, würde ich behaupten … Aber wir wollen ja nicht gleich am Anfang den Schwanz einziehen, ne? 😉

Allerdings weiß ich schon, das an diesem Wochenende das Bloggen wahrscheinlich ein bisschen schwer wird, weil ich von Freitag bis Montag in München bin. Um meinen Verlag zu besuchen und mit meiner Lektorin über die Obsidianstadt und andere Dinge zu sprechen. Ach, ich bin schrecklich nervös! Wie gut, dass meine Agentin bei mir sein wird! Auf jeden Fall gibt es nächste Woche dann an dieser Stelle einen Bericht, versprochen!

Für heute habe ich ein anderes schönes Thema: Nachdem ich mich die ganze vergangene Woche mit dem 10-Punkte-Text-ÜV von Andreas Eschbach und der Überarbeitung gequält habe, ist der erste Teil von „Unberührbar“ nun fertig. Zumindest betrachte ich ihn als solches, bis die ersten Anmerkungen eintrudeln und ich nochmal überarbeiten muss. Das passiert mit Sicherheit, aber erstmal ist das Dickerchen vom Tisch, und ich kann mich anderen Dingen widmen. Wie Teil II, zum Beispiel. Und natürlich meinen Jugendbuchkonzepten. Die müssen auch ganz dringend präsentabel werden, am besten heute oder morgen, damit meine Agentin noch drüberschauen und daran herummäkeln kann. Ich liebe es, wenn sie das macht, ehrlich! Das bringt mein Köpfchen immer so schön in Schwung. Selbiges gilt für meine lieben Testleser. Ich bin vielleicht doch ein Kritikjunkie, fürchte ich.

Jedenfalls bin ich ganz glücklich, diesen wichtigen Teilabschnitt hinter mich gebracht zu haben. Jetzt hoffe ich nur noch, dass der Welt das Schätzchen auch gefällt. Ach, das ist immer so aufregend … Ich sollte arbeiten. Dann denke ich nicht so viel drüber nach. Ist ja auch genug zu tun, oder? Also: Ans Werk!

Bis morgen, ihr Lieben!

Neues von der Front

Veröffentlicht: 18. April 2011 in Reich und berühmt, Schreibtischtäter

So, da bin ich mal wieder … und allen Unkenrufen zum Trotz erbringe ich hiermit den Beweis, dass ich mit meinem neuen Laptop doch auch Blogeinträge verfassen kann.

Was also gibt es zu berichten? Verschiedenes, mal wieder. Ja, ich sollte mal wieder für irgendetwas einen Countdown einrichten. Nur zum Spaß, um des regelmäßigen Bloggens willen. Ich denke mir da was aus. Für heute aber erstmal: Ein weiterer Kurzreport. 😉

Fangen wir mal an mit den Vampiren. Da gibt es auf jeden Fall ein paar spannende Dinge zu berichten. Zum Beispiel, dass ich und mein Buch einen Beitrag im Fernsehen bekommen – in der Lokalzeit vom WDR Bielefeld. Ich bin so aufgeregt, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen! Einmal habe ich mich schon mit dem WDR-Menschen getroffen, und er sagt, er hofft, dass das Ganze am 30. April zur Walpurgisnacht ausgestrahlt wird. Ein kleiner Beitrag nur, ca. 2-3 Minuten, aber ich könnte im Dreieck springen vor Freude! 😀

Außerdem habe ich noch einen echt netten Artikel mit Interview in der ULTIMO bekommen, was mich auch sehr sehr freut, vor allem da die Kritik so gut ausgefallen ist. Und die Amazonen rezensieren auch ganz fleißig! Oh, und ich werde wieder vorlesen, und zwar auf dem Literaturfest in Meißen! Das wird meine erste Lesung außerhalb des üblichen Kreises, und ich bin absolut nervös!

Geschrieben wird im stillen Kämmerlein natürlich auch. Die Fortsetzung macht gerade wieder ganz gute Fortschritte, auch wenn mir persönlich alles natürlich wieder nicht gut und nicht schnell genug geht. Ein bisschen abgelenkt bin ich auch, weil ich gleichzeitig an den Entwürfen bastele, die eines Tages zu Nachfolgern der Obsidianstadt werden könnten. Zwei Konzepte stehen schon im Groben, am dritten arbeite ich gerade, weil das eine zu Recht als Jugendbuchuntauglich beiseite geschoben wurde. Ich liebe die Geschichte aber trotzdem und werde sie sicher irgendwann noch mal neu als Erwachsenenkonzept entwerfen. Überhaupt weiß ich gar nicht, welches Buch ich am liebsten als nächstes schreiben würde, daher bin ich ganz froh, dass mir diese Entscheidung vermutlich abgenommen wird. 😉 Außerdem, natürlich, sollte der größte Teil meiner Aufmerksamkeit jetzt erst einmal auf den Vampiren liegen.

Ordentlich motiviert bin ich jedenfalls zum Schreiben ganz allgemein, und das liegt auch an dem tollen Autorentreffen im wunderschönen Westerwald, auf dem ich am Samstag war. An dieser Stelle nochmal ein großes Danke und ein dicker Knuddler an Sophie, Nadine, Nina, Annika und vor allem natürlich die Gastgeberin Kati für die schöne Zeit, die Gespräche, Texte, das Lachen und den Wein und das gute Essen! Ich hoffe, wir sehen uns ganz bald wieder! Außerdem war es ganz wunderbar nostalgisch, mit meiner allerbesten Sophie im Auto durch die Landschaft zu kurven, zu quatschen und laut zu Gamma Ray mitzusingen. 😀 Allein dafür hätte sich die Reise schon gelohnt.

Ach, ich könnte noch viel erzählen. Aber eigentlich sind das alles mehr oder weniger Ankündigungen von großem, was in naher Zukunft bevorsteht. Vielleicht nehme ich mir am besten einfach vor, demnächst wieder direkt und unmittelbar zu berichten, was haltet ihr davon?

Aber erstmal: Gute Nacht und träumt was schönes! Und ich überlege mir einen Countdown! Versprochen!

Hallo zusammen!

Da bin ich mal wieder mit einer kleinen Statusmeldung. 🙂

Was gibt es neues zu berichten? Ziemlich viel, um ehrlich zu sein! Zum einen habe ich inzwischen endlich Geld auf dem Konto. Meine finanziellen Sorgen wären damit erstmal passé, und ich bin endlich dazu gekommen, mir die Neuanschaffungen zu machen, die ich schon lange plane. Als da wären: Ein neuer Laptop, denn das alte Schätzchen macht es wohl nicht mehr lange. Dann, ein größerer Fernseher, damit ich nicht immer so Augenweh bekomme von der alten 14″-Röhre, die schon gute 10 Jahre auf dem Buckel hat. Und ein neuer Drucker, denn mein alter ist schon seit einer gefühlten Ewigkeit kaputt. Na ja. Und ein neues Schwert hätte ich auch gern, aber das spielt dann wieder in einer anderen Kategorie, und ich glaube, da warte ich lieber noch ab, ob ich das NRW-Stipendium bekomme. Oder noch einen ganz tollen Vertrag (woher auch immer der kommen soll, im Moment wüsste ich es nicht …). 😉

WAI, wie der Ayaner sagt (bzw. Wie Auch Immer :-p), zwei dieser drei Anschaffungen habe ich bereits gemacht, und zwar habe ich mich dabei ein bisschen selbst überrascht. Denn mein neuer Schleppi ist definitiv ein Mädchen! Er – sie – hat nämlich eine ganz flashy, funky Farbe: Pink! Neeeeiiiiin, kein Barbie-Plastik-Pink, sondern ein cooles, dunkles, ein bisschen rötliches Metallicpink. Hätte ich ja nicht gedacht, aber es ist ECHT hübsch, und ich bin sehr glücklich, dass ich mich dafür entschieden habe. Davon abgesehen ist sie ein SONY Vaio, 14″ – genau meine Größe. 🙂

Ja. Und den Fernseher habe ich auch schon – und er ist noch größer als ich eigentlich wollte, nämlich ein 32″ Plasmafernseher von Philips. Mein ganzes Wohnzimmer ist jetzt nur noch Fernseher, habe ich den Eindruck, aber ich fürchte, daran werde ich mich nur allzu schnell gewöhnen …

Den Drucker gibts dann hoffentlich Donnerstag, denn da haben sie ein schönes Angebot bei ALDI.

Was gibt es noch zu berichten? Ja, also so langsam wird das was mit dem Ruhm, würde ich behaupten. Inzwischen sind ein paar wirklich schöne Kommentare zumeinen Vampiren erschienen, die mich alle sehr glücklich machen. 😀 Auf meiner Homepage in den News habe ich die mal gesammelt.

Oh, und der Geisterwolf ist von meiner Agentin abgenickt worden und liegt jetzt beim Verlag. Was bedeutet, ich habe jetzt wieder Zeit, um mich den Vampiren widmen zu müssen. Und ich freu mich drauf!

Ja, ich weiß: Ich wollte schon gestern berichten, wie die Lesung war. Aber gestern habe ich es einfach nicht geschafft. Ich habe aufgeräumt, war in der Stadt und habe abends eine Privatlesung für eine Freundin gehalten, die es am Donnerstag leider nicht ins Café geschafft hat.

Der Bericht über die Lesung steht aber jetzt auf der Homepage. Danke an alle, die da waren, und danke auch an alle, die nicht kommen konnten, aber trotzdem an mich gedacht haben! Die positive Energie ist angekommen! Ich kann mich zwar kaum an den Teil des Abends erinnern, wo ich gelesen habe, aber ich habe mir sagen lassen, es war ganz gut. 😉

Jetzt stehen in näherer Zukunft erstmal keine aufregenden Ereignisse auf dem Terminplan – zum Glück, wenn ich ehrlich bin. So kann ich mich jetzt wieder ganz aufs Arbeiten konzentrieren. Morgen soll die Wolfsgeschichte fertig werden, danach geht es wieder an die Vampire, für die ich mir noch bis Ende April Zeit gebe. Nebenbei will ich drei Entwürfe für einen möglichen Nachfolger der Obsidianstadt ausarbeiten. Und nebenbei steht noch der Verlängerungsantrag für den Gründungszuschuss auf dem Programm. Zu tun gibt es also genug. Ich setze mich wohl besser gleich dran.

Also, bis die Tage! Passt auf euch auf!