Mein Name ist Wind

Setting: Europa im Jahr 2007. Alles ist ganz normal und hat auf den ersten Blick überhaupt nichts mit phantastischer Literatur zu tun. Es ahnt ja auch niemand, dass eine Sekte von Technophobikern sich mit Hilfe von Blutmagie, Elementargeistern und einer menschlichen Hülle einen Messias bastelt, der laut Plan einen Großteil der technischen Errungenschaften unseres Zeitalters vernichten soll. Auch, wenn dabei vermutlich ein Großteil der Menschheit gleich mit draufgeht.

Personal: Zum Ersten natürlich die Ich-Erzählerin der Geschichte, die Auftragsmörderin Alastríona O’Hara, die ihren Namen nicht mag und nebenbei für oben erwähnte Sekte arbeitet. Dann Kilian, ein Bielefelder, der sich weigert, zu sterben. Soledad, das Mädchen aus Barcelona: meine Hommage an Spanien. Und schließlich Soujiro, der emotional verkrüppelte Japaner, der steif und fest der Ansicht ist, das alles wäre ja im Grunde seine Geschichte.

Schreibstatus: 100% 😀

Überarbeitungsstatus: So etwa bei 10%, wenn man bedenkt, dass der Plot bei nachträglicher Betrachtung noch einige Lücken hat, die gefüllt werden müssen.

Motivation: Al ist eine der Figuren, die schon am allerlängsten in meinem Kopf wohnt.  Sogar länger noch als Grey, und das sagt schon was aus. Als sie einzog, hieß sie noch Argentinia (Nein, das schreibt man so nicht. Ich weiß.), inspiriert von dem Lied aus „Evita“. Sie war die unfreiwillige Anführerin einer Verbrecherorganisation, nachdem sie ihren Vater (der zuvor Anführer war) umgelegt hatte. Daraufhin fand sie sich in der misslichen Lage wieder, dass plötzlich ihre beste Freundin unter Verdacht stand, eben jene schändliche Tat begangen zu haben. Argies Ex-Geliebter, der sich leider in Argies beste Freundin verliebt hatte, hielt das für einen gemeinen Racheakt und brannte daraufhin mit jener besten Freundin durch. Am Ende waren alle tot oder unglücklich.

Die Geschichte gefiel mir irgendwann nicht mehr so recht, aber da mir Argie als Person doch sehr am Herzen lag, habe ich lange überlegt, wie ich ihre Geschichte anders erzählen könnte – und zwar so, dass ich nicht nur sie gut leiden kann, sondern auch ihren etwas zu glatten, perfekten Ex-Lover und ihre sogenannte Freundin, die vorher doch eher arrogant und anstrengend war.

Herausgekommen ist diese abgefahrene Sektengeschichte, die ziemlich viele Schwächen hat und von der ich nicht glaube, dass sie irgendwann mal jemand kaufen wird (es sei denn, ich werde noch wirklich reich und berühmt und die Leute kaufen alles, wo mein Name drauf steht ^^). Trotzdem hab ich Al und ihre Kollegen richtig gern, und ein bisschen vermisse ich ihre fatalistische Art. Ich hoffe daher, dass ich irgendwann noch mal die Disziplin habe, das ganze Ding ordentlich aufzumöbeln. Eines Tages.

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